
Extrakorporale Stoßwellentherapie (ESWT) bei akuter und chronischer Nebenhodenentzündung
Schonende Unterstützung bei akuten und chronischen Beschwerden
Schmerzen im Hodenbereich? Nebenhodenentzündungen (Epididymitis) gehören zu den häufigsten Ursachen. Obwohl die Erkrankung meist mit Antibiotika und entzündungshemmenden Medikamenten behandelt wird, bleiben bei manchen Patienten Beschwerden bestehen oder treten erneut auf.
Moderne Therapie zur Unterstützung der Heilung
Die niedrigenergetische Stoßwellentherapie (Li-ESWT) ist eine moderne, schonende Behandlungsmethode. Dabei werden gezielte Schallwellen auf das entzündete Gewebe gerichtet.
Die Behandlung kann dazu beitragen:
• die Durchblutung zu verbessern
• Entzündungen zu reduzieren
• Schmerzen zu lindern
• die natürliche Heilung zu fördern


Mobile Behandlungseinheit für eine unkomplizierte Therapie

Die Schallwellen wirken direkt auf die Blutgefäße ein, um ihre Durchblutung zu verbessern.
Was zeigen die bisherigen Erfahrungen?
Erste klinische Studien zeigen, dass die ergänzende Stoßwellentherapie Beschwerden oft rasch lindern kann. Bei vielen Patienten gingen Schmerzen und Entzündungszeichen innerhalb weniger Wochen deutlich zurück. Die Behandlung erwies sich dabei als gut verträglich.
✓ Keine Narkose erforderlich
✓ Ambulante Behandlung
✓ Schonendes Verfahren ohne Operation
✓ Kurze Behandlungsdauer
✓ Gute Verträglichkeit
✓ Sinnvolle Ergänzung zur antibiotischen Standardtherapie
Wie läuft die Extrakorporale Stoßwellentherapie ab?
• In der Regel 3 bis 6 Behandlungen
• 1 bis 2 Termine pro Woche
• Dauer pro Sitzung: etwa 15 bis 20 Minuten
• Gezielte Behandlung des betroffenen Nebenhodenbereichs
Kosten
Die Stoßwellentherapie wird in der Regel nicht von den gesetzlichen Krankenkassen übernommen und erfolgt als individuelle Gesundheitsleistung (IGeL)
Wichtiger Hinweis
Die Stoßwellentherapie ersetzt keine notwendige antibiotische Behandlung. Sie wird ergänzend eingesetzt, um Beschwerden zu lindern und die Heilung zu unterstützen. Da bisher nur begrenzte wissenschaftliche Daten vorliegen, handelt es sich um eine vielversprechende, aber noch nicht etablierte Standardtherapie.

Mittel- bis hochenergetische, elektromagnetisch erzeugte Stoßwellen regenerieren verengte oder geschwächte Blutgefäßen im Penis – effizient und schmerzlos.
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